factr2FA-Authenticator für Android
Die Einmalcodes für deine Logins – aber mit Ordnern, Farben und so vielen Homescreen-Widgets, wie du magst. factr rechnet ausschließlich auf deinem Gerät, zeigt keine Werbung und ist kostenlos nutzbar.
Funktionen
06Ordner und Farben
Konten bekommen einen eigenen Namen, eine Hintergrundfarbe und beliebig viele Ordner – privat, Arbeit, Kunde X. Ein Konto darf in mehreren Ordnern gleichzeitig liegen, weil das E-Mail-Konto nun einmal zu beidem gehört. Die Farbe wählst du aus einer Pastellpalette oder frei über Farbrad und Hex-Wert.
Widgets auf dem Homescreen
Zwei Sorten: ein Konto groß oder mehrere kompakt untereinander. Beliebig viele Instanzen, jede mit eigener Kontoauswahl. Antippen kopiert den Code. Wer den Code nicht dauerhaft auf dem Homescreen stehen haben will, stellt die Instanz auf „erst nach Antippen“.
Anlegen, wie es gerade passt
QR-Code mit der Kamera scannen – oder ein Bild aus der Galerie auswählen, weil der Code beim Einrichten am Rechner oft als Screenshot vorliegt. Wenn gar kein QR-Code da ist, tippst du das Secret ein, wahlweise als Base32 oder hexadezimal. Zeitbasierte und zählerbasierte Verfahren werden beide unterstützt.
Umzug von Google Authenticator
Der Sammelexport von Google Authenticator wird direkt eingelesen, auch wenn er auf mehrere QR-Codes verteilt ist. Doppelte Konten erkennt die App und fragt, ob sie überspringen, ersetzen oder als Kopie anlegen soll. Einzelne otpauth://-Codes gehen ohnehin.
Backup, das dir gehört
Ein verschlüsselter Export in eine Datei deiner Wahl, mit einem Passwort, das nur du kennst. Kein Konto, keine Cloud-Pflicht, kein Anbieter dazwischen. Die Kehrseite steht schon im Dialog: Ohne dieses Passwort ist die Datei unwiederbringlich verloren – auch für uns.
Kompakt, wenn es viele werden
Ab dreißig Konten wird jede Kartenliste unübersichtlich. Das kompakte Design schaltet auf schmale, einzeilige Karten um – gleiche Farbcodierung, dreimal so viele Konten auf einen Blick. Dazu eine ausklappbare Suche und Filter nach Ordner oder Favorit.
So sieht das aus
Die Bilder folgen, sobald die App den geschlossenen Test verlässt. Was sie zeigen werden, steht schon unter den Rahmen.
Was anders ist als bei Google Authenticator
factr ist für den Alltag gebaut, in dem aus fünf Konten vierzig geworden sind: private und berufliche durcheinander, der Code zehnmal am Tag gebraucht, und das Ganze bitte ohne Verbindung nach draußen. Was das gegenüber Google Authenticator konkret heißt:
| factr | Google Authenticator | |
|---|---|---|
| Ordner / Gruppen | ja, ein Konto darf in mehreren liegen | nein |
| Farbe je Konto | Palette oder freie Farbwahl | nein |
| Homescreen-Widgets | zwei Sorten, beliebig viele Instanzen | nein |
| Favoriten und Filter | ja | nein |
| Kompaktes Listenlayout | umschaltbar | nein |
| Suche | ein-/ausklappbar | ja |
| Import aus Google Authenticator | ja, inkl. Mehrfach-QR und Duplikatprüfung | — |
| Sicherung | verschlüsselte Datei, Ort und Passwort wählst du | über dein Google-Konto |
| Netzwerkzugriff der App | nur für die einmalige Kaufprüfung | ja, für die Synchronisierung |
| Google-Play-Dienste im Build | nur über die Kaufabwicklung | ja |
| Optionale App-Sperre | ja, Biometrie oder Geräte-PIN | nein |
| Werbung, Tracking, Werbe-ID | nichts davon | keine Werbung |
Google Authenticator und Google Play sind Marken von Google LLC. Diese App und diese Seite stehen in keiner Verbindung zu Google; die Namen stehen hier ausschließlich, um das verglichene bzw. importierte Produkt zu benennen. Stand des Vergleichs: September 2026.
Sicherheit, im Detail
Eine Authenticator-App bekommt die Schlüssel zu allen anderen Konten anvertraut. Was sie verspricht, sollte man deshalb nachsehen können – hier steht, worauf factr sich festlegt und woran man es überprüft.
Secrets im Android Keystore
Jedes TOTP-Secret liegt mit AES-256-GCM verschlüsselt in der lokalen Datenbank. Der Schlüssel dafür wird im Android Keystore erzeugt und ist nicht exportierbar – er verlässt die sichere Hardware nie, auch nicht beim Systembackup. Wo das Gerät einen eigenen Sicherheitschip hat (StrongBox, ab Android 9), wird der genutzt.
Netzwerk nur für die Kaufprüfung
Die einzige Verbindung, die factr aufbaut, entsteht durch den Kauf: Play Billing fragt bei Google Play, ob Pro vorliegt. Es gibt keinen Server von uns, zu dem etwas fließen könnte, und kein Abgleich deiner Daten. Deine Konten und Codes sind an keiner Verbindung beteiligt – das lässt sich ohne uns nachsehen, denn im Flugmodus funktioniert die App vollständig weiter. Was die Google-Komponenten dieser Bibliothek darüber hinaus an Google melden, benennt die Datenschutzerklärung; in unserer Hand liegt es nicht.
Google-Dienste nur dort, wo der Kauf sie erzwingt
An dieser Stelle ist die ehrliche Auskunft die unbequeme: Die Bibliothek für den Pro-Kauf (Google Play Billing) bringt Google-Komponenten mit, darunter play-services-base und Googles Datentransport, über den diese Bibliotheken Diagnosedaten an Google melden. Wir binden sie nirgends sonst ein, konfigurieren sie nicht und bekommen nichts davon – abschalten können wir sie aber auch nicht. Überall, wo die Wahl tatsächlich bei uns lag, ist sie anders ausgefallen: Der QR-Scanner nutzt ZXing statt Googles ML Kit, das denselben Transport mitgebracht hätte.
Kein Tracking, keine Werbung
Von uns kommt kein Analytics-SDK, kein Absturzberichts-Dienst, kein Werbenetzwerk, keine Werbe-ID. Deshalb erfahren wir auch nicht, wie viele Konten du hast oder wie oft du die App öffnest – es gibt schlicht keinen Weg, auf dem uns das erreichen könnte. Finanziert wird die App über die einmalige Pro-Freischaltung, nicht über deine Daten: Eine werbefinanzierte Authenticator-App untergräbt genau das Vertrauen, von dem sie lebt.
Schutz vor Screenshots
Jeder Bildschirm, der Codes, Secrets oder die QR-Vorschau zeigt, ist mit FLAG_SECURE markiert: keine Screenshots, keine Bildschirmaufnahme, keine Vorschau in der Liste der zuletzt geöffneten Apps. Nebenwirkung, die wir in Kauf nehmen: Auch du kannst von diesen Bildschirmen keine Screenshots machen.
Nicht im Geräte-Backup
Die App ist vom automatischen Android-Backup und von der Geräteübertragung ausgenommen. Deine Secrets landen also nicht nebenbei in irgendeiner Cloud-Sicherung, nur weil sie im System eingeschaltet ist. Auf ein neues Telefon kommen sie ausschließlich über den Export, den du selbst anstößt.
Backup mit eigenem Passwort
Die Exportdatei wird mit einem Schlüssel verschlüsselt, der per PBKDF2-HMAC-SHA256 mit 210.000 Iterationen (OWASP-Empfehlung) aus deinem Passwort abgeleitet wird; verschlüsselt wird mit AES-256-GCM. Der Keystore-Schlüssel taugt dafür nicht – er kann das Gerät nicht verlassen und wäre auf dem neuen Telefon wertlos.
Codes nach RFC, nachgerechnet
Die Code-Berechnung folgt RFC 6238 (zeitbasiert) und RFC 4226 (zählerbasiert) und ist gegen die Testvektoren beider Dokumente geprüft. Secrets dürfen als Base32 oder hexadezimal eingegeben werden, weil manche Anbieter das eine und manche das andere ausgeben.
Zwei Zielkonflikte, offen benannt
App-Sperre schützt die App – nicht die Widgets
Die optionale App-Sperre (Fingerabdruck oder Geräte-PIN) ist standardmäßig aus und gilt ausschließlich für den App-Bildschirm. Die Homescreen-Widgets bleiben bewusst ohne Sperre: Ihr ganzer Zweck ist der Code ohne App-Start, und eine Abfrage davor würde ihn abschaffen. Wer beides gleichzeitig will – Sperre und Schnellzugriff –, muss sich entscheiden. Die App sagt das im Einstellungstext, statt stillschweigend eine Seite zu bevorzugen. Der Schlüssel im Keystore ist aus demselben Grund nicht an eine Nutzerauthentifizierung gebunden, denn sonst könnten die Widgets gar nicht rechnen.
Ein Code auf dem Homescreen ist ein sichtbarer Code
Ein Widget, das den Code anzeigt, zeigt ihn jedem, der auf den Bildschirm schaut – und FLAG_SECURE hilft dort nicht, weil der Homescreen nicht der App gehört. Deshalb hat jede Widget-Instanz die Einstellung „erst nach Antippen“: Der Code bleibt verdeckt, bis du ihn brauchst. Für das Widget in der Schublade zu Hause ist „immer sichtbar“ bequemer, für das auf dem Startbildschirm im Büro nicht. Die Entscheidung liegt pro Instanz bei dir, nicht pauschal bei uns.
Gratis und Pro
factr ist kostenlos und in der Gratisversion eine vollständige Authenticator-App: unbegrenzt viele Konten, Live-Codes, Widgets, Import, verschlüsseltes Backup, alle Sicherheitsfunktionen. Begrenzt ist allein, wie fein du sortieren und gestalten kannst.
| Gratis | Pro · 5 € einmalig | |
|---|---|---|
| Konten | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Ordner | bis zu 3 | unbegrenzt |
| Codes je Ordner | bis zu 5 | unbegrenzt |
| Symbolauswahl | Grundauswahl | vollständige Auswahl |
| Eigene Symbole | – | ja |
| Farben, Favoriten, Suche | ja | ja |
| Homescreen-Widgets | ja | ja |
| Import und verschlüsseltes Backup | ja | ja |
| Werbung | keine | keine |
Pro kostet 5 € – einmalig, kein Abo, keine Folgekosten. Der Kauf läuft über Google Play und schaltet die Grenzen dauerhaft ab; die Gratisversion läuft nicht ab und zeigt auch keine Werbung.
Was beim Aufheben der Grenze passiert
Nichts geht verloren, wenn du bei Gratis bleibst: Deine Konten bleiben vollständig nutzbar, nur neue Ordner über die Grenze hinaus legst du dann nicht an. Umgekehrt braucht Pro keine Umstellung – die Grenzen fallen einfach weg, deine bestehende Sortierung bleibt, wie sie ist.
Warum überhaupt Geld und nicht Werbung: Eine App, die Einmalcodes verwaltet, kann sich nicht über Werbung finanzieren, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, von dem sie lebt – Werbenetzwerke wollen eine Geräte-ID, eine dauerhafte Verbindung nach draußen und am liebsten ein Nutzungsprofil. Nichts davon gehört in eine Authenticator-App. Die einmalige Pro-Freischaltung ist die Alternative dazu, und sie ist der einzige Grund, warum die App überhaupt ins Netz darf.
Datenschutz
Es gibt keinen eigenen Server, kein Konto und keine Registrierung. Deine Konten liegen verschlüsselt auf dem Gerät und verlassen es nur, wenn du selbst ein Backup schreibst. Von uns wird nichts erhoben: kein Analyse-, Werbe- oder Absturzberichts-SDK, keine Werbe-ID. Was wir nicht wegbekommen, benennen wir statt es zu verschweigen – die Bibliothek für den Pro-Kauf bringt Google-Bestandteile mit, die Diagnosedaten an Google melden können. Beides steht im Detail in der Datenschutzerklärung der App.
Für diese Website gilt eine eigene Erklärung – sie steht unter Datenschutz und beschreibt, was beim bloßen Aufruf dieser Seite anfällt.
Häufige Fragen
Wie viele Konten gehen ohne Pro?
So viele du willst. Die Gratisversion begrenzt nicht die Konten, sondern die Ordnung: bis zu 3 Ordner mit je 5 Codes. Konten, die in keinem Ordner liegen, sind unbegrenzt – auch mit fünfzig Stück bleibt die App also vollständig benutzbar, nur eben als eine lange Liste statt sortiert. Pro hebt die Grenzen auf und schaltet zusätzlich die vollständige Symbolauswahl und eigene Symbole frei.
Funktioniert factr mit jedem Dienst, der 2FA anbietet?
Mit jedem, der dem üblichen Standard folgt – das sind praktisch alle. factr erzeugt zeitbasierte Codes nach RFC 6238 und zählerbasierte nach RFC 4226; eingerichtet wird ein Konto per QR-Code, per Bild aus der Galerie oder durch Eintippen des Secrets. Dienste mit eigenem Push-Verfahren (etwa die Bestätigung per Fingerabdruck in der App des Anbieters) lassen sich prinzipbedingt von keiner fremden Authenticator-App bedienen.
Wie komme ich von Google Authenticator herüber?
Dort „Konten exportieren“ wählen und die entstehenden QR-Codes mit factr scannen – auch mehrere nacheinander, wenn der Export auf mehrere Codes verteilt ist. Doppelte Konten erkennt die App und fragt nach. Deine Konten bleiben dabei in Google Authenticator bestehen; du kannst also in Ruhe vergleichen, bevor du dort etwas löschst.
Was passiert, wenn ich mein Telefon verliere?
Ohne Backup sind die Konten weg – dann bleibt der Weg über die Wiederherstellungscodes deiner Dienste. Genau dafür gibt es den verschlüsselten Export: Lege ihn direkt nach der Einrichtung an, bewahre ihn getrennt vom Telefon auf und merke dir das Passwort. Es gibt kein Zurücksetzen, weder für dich noch für uns – das ist der Preis dafür, dass niemand sonst an die Datei kommt.
Kann ich meine Konten auf mehreren Geräten nutzen?
Heute nur, indem du dasselbe Backup auf dem zweiten Gerät einspielst. Eine optionale Synchronisierung über dein Google Drive ist für eine spätere Version vorgesehen und würde ausschließlich die bereits verschlüsselte Backup-Datei übertragen. Sie ist in dieser Version nicht enthalten und wird, wenn sie kommt, ausdrücklich einzuschalten sein.
Warum kann ich in der App keine Screenshots machen?
Weil auf jedem Bildschirm mit Codes FLAG_SECURE gesetzt ist – dasselbe Verfahren, das auch Banking-Apps verwenden. Es hindert eine im Hintergrund laufende App daran, den Bildschirminhalt mitzuschneiden, und hindert damit zwangsläufig auch dich am Screenshot.
In welchen Sprachen gibt es die App?
Deutsch, English. Ab Android 7.0.
Was hat das mit rellit.de zu tun?
Dieselbe Person dahinter. rellit.de sammelt kleine Werkzeuge, die im Browser laufen – factrist eines für das Telefon und bekommt deshalb hier seine eigene Adresse.